Freitag, 14. April 2017

am i wasting your time? are you wasting mine?



it's impossible i know and the distance grows with every missed connection/are we fated to repeat the same mistakes we've made for all of our lives?

Donnerstag, 6. April 2017

tu survivrai


your eyes, deeper/softer/better than bambis'. your spellbinding smile and easy laugh. your desire to express yourself through magical rites (your blood on fabric, your lips on my fingers as i am feeding you a pearl). your open heart, loving to love. your longing for connection and your ability to create it (how everybody instantly crushed on you, wanted you, wanted to get close to you, to warm up in your radiance). the way you said farewell.

what a magnificent human you were and are and always will be, sweets. what a gift it was to know you. i will always love on you.

tu survivrai.

Donnerstag, 30. März 2017

schallgereinigt



nach dem ersten swans-konzert vor vier jahren war ich am tag danach emotional wundgerieben; jetzt ist es eine ganz angenehme weichheit. frisch durchgerüttelt vom bass. klanggestrahlt vom schall, so druckvoll wie ein hochdruckreiniger. vielleicht ist es gewöhnung, aber auf eine gute art. mehr hingabe, weniger widerstand. es ist lustig, wie wenig worte passen für diese band und ihren klang. wie nah ich trotzdem dran war, nach dem ersten mal, als ich gerade einmal eine ahnung hatte. während "the knot" war ich wie immer komplett in der gedankenbefreiten zone, bisschen näher rangerutscht an das angenehme nichts. musik wie yoga, wie sex, vielleicht auch wie beten, wenn man (also ich) denn beten würde.

"i’m decidedly not a deist, but on a few occasions – particularly in live performance – it’s been my privilege, through our collective efforts, to just barely grasp something of the infinite in the sound and experience generated by a force that is definitely greater than all of us combined. when talking with audience members after the shows or through later correspondence, it’s also been a true privilege to discover they’ve experienced something like this too. whatever the force is that has led us through this extended excursion, it’s been worthwhile for many of us, and i’m grateful for what has been the most consistently challenging and fulfilling period of my musical life." [mg zur veröffentlichung von "the glowing man"]

die fast schönste sache am konzert war übrigens das ungefähr 15 -jährige mädchen im miles-davis-t-shirt in der ersten reihe, die mit offenem mund dastand und so süß war, dass mg nicht mal böse war wegen ihres handys. sie instagrammte mittendrin und schrieb auf das foto "omg, their concert is so fucking awesome. i am dying." you and me both, girl, you and me both.

Freitag, 17. März 2017

keine Worte reichen aus. je t'aime, jon john. ❤

Dienstag, 21. Februar 2017

a cheap sunset on a television set can upset her



she appears in his dreams/but in his car and in his arms /a dream can mean anything

Montag, 20. Februar 2017

our secret desire is for a change in the order of things




"look at the lovers trying to kiss through their grey hoods, lips never meeting, the dry and suffocating fabric dead on the tongue. it is a masterpiece of sexual frustration. but the cornice above their heads also speaks of bourgeois imprisonment, of a couple glued together but stymied, blocked by each other. their hoods could as well be shrouds.
'our secret desire,' wrote magritte, 'is for a change in the order of things.' in disturbing the order, teasing the mind out of its old habits, turning pictures inside out, magritte activates those secret feelings. but what is surprising is how his pictures may act as both trigger and sustaining image."
laura cumming: rené magritte: the pleasure principle, the guardian

Mittwoch, 15. Februar 2017

notwist-englisch


#1: "all messed up. ich habe immer verstanden: 'have you ever been honest?' und dann so ein seufzer: 'uh'. der wie 'ah' klingt. fand ich auch gut."

#2: "ich hab immer verstanden: 'have you ever been understood." aber der seufzer, ja."

#3: "für mich klang es ja wie 'have you ever been on this side?' aber ist ja schön, dass diese band einem immer so einen interpretationsspielraum gibt, da kann man verstehen, was man gerade braucht."

Freitag, 20. Januar 2017

i'll tell it to your soul, i want you to know


hot thoughts all in, all in my mind, all of the time

Donnerstag, 5. Januar 2017

#infrathinwhiteduke

Collage: Fehmi Baumbach


meine bowie-platten und ich machen einen ausflug nach berlin.
10. januar, 8pm, maxstrasse 1, berlin-wedding:
#infrathinwhiteduke – eine bowie-soirée mit fehmi baumbach, frau frohmann, mediumflow und musikalischer dienstleistung von mir. eintritt frei. kommt!



what a year it has been



* dieses album das erste mal gehört knietief im papier meiner kindheit und jugend stehend; absurde ausräum- und wegwerftage voller nostalgie. jeden song einzeln in der doofen dropbox anwählend. noch mal. noch mal. noch mal.

* bisschen albern, sich an indropboxrunterladtage zu erinnern.

* filesharing-selbstanzeige, sowieso.

Samstag, 31. Dezember 2016

jahresrückblick 2016

gereist.
ny & boston. wien. florida. luxembourg. stuttgart, hamburg, münchen, viel berlin und sehr viel duisburg - wohl so viel wie seit 19 jahren nicht mehr.

gegessen.
zu selten zuhause. oft mit den kollegen im euphrat/freiburger/bei edo/in der beatzzeria. gerne im hier & jetzt. mit s. und r. in berlin grundsätzlich im cat tuong/yum yum/daluma/zeitfürbrot. mit h. im cookies. whole foods hot & cold bar. das beste essen war im present moment in st.augustine, der beste nachtisch im soco in orlando.

getrunken.
keinen alkohol, bis auf ein getränk mit mezcal zu ehren des ponys. sehr sehr viele sachen mit koffein drin.

gehört.
bowie. donny mccaslin. thor & friends. zeug auf spotify. und podcasts: in the dark. terrible, thanks for asking. period. on the media. out west. the new yorker radio hour. dear sugar. the hilarious world of depression.

gelesen.
panikherz, das schlimme la-sehnsucht gemacht hat. paul kalanithi: when breath becomes air. bowiekram.

geguckt.
got. westworld. one more time with feeling.

gefahren.
zu viel auto auf der a5, weil mein liebster rückfahrzug nach dem yoga von der bahn gestrichen wurde. zu wenig fahrrad. weniger zug, weil flüge billiger waren (bad me).

getroffen.
viele littermates. t. leute aus der grundschule. f und c. i in nyc. zu selten die girls gang.

geweint.
als die pushnachricht vom guardian kam, während ich "lazarus" hörte. im raum mit jareths swagger stick bei  "david bowie is...". bei einer autofahrt mit s., während "heart in a cage" lief. nach einer yogastunde mit t. beim gucken einer liveversion von "purple rain", kurz nachdem prince gestorben ist. beim fährefahren in nyc, vor glück. sonst kaum. ich hätte öfter weinen sollen.

gelacht.
parole: lachen, wenn es nicht zum weinen reicht.

gelegen.
zu wenig, ganz grundsätzlich.

getanzt.
immer beim auflegen, mit matze oder gina. zu the cure, in basel.

gestanden.
vor kunst von ulay, von dali, von vito acconci. sehr oft vor michael gira et.al.

gefühlt.
zu wenig. zu viel. müde. unterfordert. erkannt. erleichtert. entmutigt.

verloren.
zuversicht. den glauben an die resilienz unserer gesellschaft.

gewonnen.
realismus.

bester moment.
rumlaufen, ohne was zu tun zu haben. new york, so grundsätzlich. immer wieder 26/2.

schlimmster moment.
beschuldigt werden, die afd habe mir eine story geleakt. immer wieder der moment wenn man weiss, dass die explosion/der unfall/die schiesserei ein terroranschlag ist.

lustigster moment.
die chewbacca-maske an weihnachten.

bestes konzert.
swans in der music hall of williamsburg.

erstes mal.
eine story mit nationaler resonanz geschrieben. einen song von einer bühne herunter gewidmet bekommen: bowies  "look back in anger" von dmcc im moods in zürich. iggy pop berührt. den geldbeutel geklaut bekommen, bei whole foods in sarasota. asthma. meine aura fotografieren lassen.

letzes mal.
in meinem kinderzimmer übernachtet und die treppe hoch und runtergelaufen.

immer noch.
das gleiche wie immer, wie nie.

jetzt neu.
flossing.

dankbar 2016.
für r.

wünsche 2017.
yoga. ausschlafen. rumlaufen. struktur.

Montag, 26. Dezember 2016

Samstag, 24. Dezember 2016

live in peace, live in peace again


once it was on, it was on and that was that

es gibt keine undoofe art zu beschreiben, wie ich mich fühle nach dieser woche, nein, diesem jahr voller eilmeldungen, toter frauen und fotos, die man (also ich) auf leichenteile absuchen durfte. dieses jahr steckt in meinen knochen drin wie ein bleigewicht, direkt neben der anderen sache, die mich sowieso alle jahre wieder rund um weihnachten verlässlich runterzieht: das wilde, zarte, aufregende leben, mehrfach verlässlich verpasst und nur ganz knapp außer reichweite, für immer und ewig. nichts hilft.