Mittwoch, 30. November 2011

plus eins, plus herz, plus hose.

"nein, die haben n hirn. wie jeder mensch."

Montag, 28. November 2011

Sonntag, 27. November 2011

wochenende in kurz. [#14]

sehr gute sache: team schabernack.
bisschen trashige, aber auch gute sache: die t-shirts von team schabernack.
herausforderung: die begegnung mit dem selbst.
gefühl: beständiges meh.
geschenk: macarons und eine twilight-kette.
gelacht: über studierende.
geweint: vor müdigkeit.
song: 'little drummer boy' via handy.
gesprochen: beim sonntagskaffee über die kinder.
zugehört: dem liebsten.
mahlzeit(en): apfelkuchen.
getränk: tee mit milch & zucker.

Samstag, 26. November 2011

Freitag, 25. November 2011

selbstekel.

remmidemmi aufgelegt.

Donnerstag, 24. November 2011

breaking hymen.

twilight, 4 1/2. vor dem film läuft werbung für die bild und evanescence, dann ein sparkassen-spot mit vampiren, ein wohlfühlclip über depressionen und ein pro-s21-filmchen. das publikum ist sehr jung und weiblich. "oh gott, mit so schuhen im wald" ruft eine, als bella den ersten schritt auf stilettos richtung altar macht. als edward seine hochzeitsrede hält, ruft eine andere "so einen mann will ich auch!" das tempo ist gemächtlich und hölzern wie immer, der erste eheliche koitus ungewollt albern. dann wird das tempo raufgedreht, aber zu viel wichtiges ausgespart, als dass bellas schwangerschaft so verstörend wirken kann wie im buch. dann, die letzte halbe stunde: gold. grausam, eklig, spannend, traurig, schön. großes kino, tatsächlich. zu dumm nur, dass genau im verklingen von bellas herzschlag ein handy im kino klingelt. nun denn.

Mittwoch, 23. November 2011

ausgehen mit dem bierbauch.

the tremolo beer gut
die liebste dänische band ist in der stadt. ich freue mich wie bescheuert, und y. auch, glaube ich. beim letzten besuch war ich krank, das muss aufgeholt werden. nach dem konzert im myway zeigen m. und ich das teng vor, s. zeigt t., wie man negroni macht, und dann gehen wir zum versacken ins el.pi, wie immer. getränke aus bierkrügen, m. lässt s. ten cities beyond auflegen, und wir fetzen über die tanzfläche. "we've got room in the car! tag along till stuttgart!" i wish i could.

Dienstag, 22. November 2011

wie schön, dass du geboren bist.

happy birthday, anna! :)

ich bin so froh, dass anna schon 26 ist, und nicht 16, oder 6.

Montag, 21. November 2011

perle.

nach dem konzert am sonntagabend kurz versucht, eine spontanverabredung zu treffen, gescheitert, und dann also doch noch allein durch st.pauli gelaufen, zum entgiften.

missing skam.

auf der reeperbahn, da wo die bowlingbahn war, steht jetzt ein sehr sehr hässliches hochhaus, das zoe war zu und am klingelschild stand - ich hatte es erwartet - ein fremder name. sonst war alles noch wie immer: ich habe mich selbst am fenster stehen sehen, oben im haus, und am pferdemarkt über die straße gehen, frühmorgens und verwirrt, aber ich habe mir zugewunken, mich aus der ferne gemocht. das war gut.

i love you, hamburg, but you're getting me down.

nachts mit katzenbewachung im kinderbett geschlafen, frühmorgens zum bikram gefahren, wo alles, alles, geradegerückt wurde: mein rücken, mein kopf, meine gefühle. die halbe zeit tränen in den augen gehabt, vor freude, und in trikonasana jemandem happy birthday gesungen, auf jeder seite ein mal. später den laden angeguckt, mit v. kaffee getrunken, bei aa gewesen, kuchen bei herrn max gekauft und die ec-karte bei burnout und zardoz warm gemacht. einen mini-arbeitstermin später vom zug aus einen letzten sehnsüchtiger blick auf die stadt und ihre emotopographie geworfen und gemerkt: es geht wieder. besser.

JA!

Sonntag, 20. November 2011

Freitag, 18. November 2011

neglected lovers.







klischee.

die unbefriedigende drucklosigkeit von digitaler musik. "hast du die platten alle einzeln gekauft?" die kalkulation, was die umstellung auf fastnurnoch vinyl wohl kosten würde, kosten wird.

Donnerstag, 17. November 2011

pudel! #thingsivelearnedonyoutube


[und als nächstes blumen & hüte]

Mittwoch, 16. November 2011

buddhify.

auf dem weg zur arbeit eine loving kindness meditation in der straßenbahn durchgeführt, angeleitet durch eine app. der effekt war unmittelbar: warm und mit total unbuddhistischen überlegenheitsgefühl den mitfahrer, dem ich ohne worte einen schönen tag gewünscht habe, innerlich angelächelt.

jedes bisschen zählt.

Dienstag, 15. November 2011

statusmeldung.

heute zwei tickets für das album release-konzert von niels frevert am sonntag im hafenklang gewonnen, gleich mal für montag frei genommen und außerdem mein geliebtes und seit monaten unauffindbares graues hoodie an der freundin von m. entdeckt. the only way is up, baby.

[und natürlich habe ich auch jetzt gleich angst vor hamburg, einfachsozumspass, gekriegt, und vor meinem ich, das da noch durch die straßen läuft. nun denn: up!]

Montag, 14. November 2011

schlamm.


[letzte woche, diese woche, immer.]

Sonntag, 13. November 2011

inversionswetterlage.

nebel.

schauinslanbahn.

am ende des nebels. #latergram

über den wolken.

inversionswetterlagenmeer. #latergram

hütte mit band #tengmitarbeiterausflug

what shall we do with the drunken sailor?

freiburg heute mal wieder vertrautsuppigwintergrau. in der schauinslandbahn selbstgemachter ingwerlikör und dann plötzlich sonne, sonne, sonne, und der nebel liegt zu füssen, der rand des schwarzwald als nebelmeerstrand, in der ferne die alpen. in der hütte warten slam & howie & the reservemen, und zur begrüßung singen sie 'you shook me all night long'. es folgen bier, suppe, schnaps, grillgut und gesang und noch mehr bier. wie schön das leben doch sein kann.

[vielleicht sollte ich mir statt einer lichttherapielampe eine dauerkarte für die schauinslandbahn kaufen. außerdem: einige dinge, die ich unbedingt lernen möchte: ballontiere machen, bierflaschen ohne flaschenöffner aufmachen, mundharmonika spielen.]

[nablopomo 2011/12]

Samstag, 12. November 2011

dinge, die mich immer glücklicher machen:

meine platten riechen nach slow club vor fünf stunden.


  • mit matze 'dream baby dream' singen;
  • die kitschige stelle am ende von 'gentleman caller' ("but in the morning/on the sober dawn of sunday/you're not sure what you've done...");
  • club mate;
  • wasabi nüsse;
  • mein plattenkoffer; und
  • vomauflegenheimkehrenzettelbotschaften von r.

[davon abgesehen merke ich gerade, dass mir wohl nicht nur zeit mir r. fehlt, sondern auch zeit mit mir selbst und zeit mit anderen. ein bisschen sport, die mittagspause mit g., ein arbeitsgetränk mit c., der schabernack, auflegen: zack, geht's mir besser. banalitäten.]


[nablopomo 2011/12]



Freitag, 11. November 2011

Donnerstag, 10. November 2011

schabernack.

zweieinhalb stunden schabernack und zwei getränke später bin ich wieder auf normalzustand gebracht. parole: mehr!

[nablopomo 2011/10]

Mittwoch, 9. November 2011

in der vergangenen woche im internet gekauft:

* 10'' joe jackson 'one more time' (special edition white vinyl)
* niels frevert & band - 13.12.11 frankfurt – das bett
* nerdbrille wayfarer hornbrille sonnenbrille atzen nerd streber retro brille (3 stück)
* mädchenkalender 2012
* kleid grau, strickkleid, grau

Dienstag, 8. November 2011

10000 lux.

allnovemberliches ritual: stundenlange überlegungen, ob es sinnvoll wäre, ein lichttherapiegerät anzuschaffen.

[nablopomo 2011/08]

Montag, 7. November 2011

service unavailable.

heute mittag allen lieblingserverfehlern innerhalb einer halben stunde begegnet, dann lief alles wieder, ein paar stunden später der gleiche spass noch mal, und dann war auch das internet weg. neidisch auf den server gewesen. ich würde manchmal auch gerne mit einem schild rumlaufen "503", geht alle weg. vielleicht mache ich mir einfach einen button.

[und natürlich denke ich an einen text, den shauny irgendwann 2000 oder 2001 geschrieben hat: 'why life should be more like icq'; damals in ein worddokument kopiert, ha. "do not disturb mode is [...] a floral way of saying, "bugger off and let me wallow!"]

Sonntag, 6. November 2011

wintergarderobe.

umstellung auf wintergarderobe: erfolgt.


ich sollte wohl mal wieder ein kleidungsstück kaufen, das nicht schwarz oder grau ist.

[nablopomo 2011/06]

Samstag, 5. November 2011

samstag.

ich reiche dem typen hinter dem plattenstand die pet shop boys und die udo lindenberg platte aus der ein euro kiste, ein wenig beschämt. danach gucke ich, zur ehrrettung, demonstrativ lange seine "goth/industrial" kiste durch, befingere überteuerte aatt, tg und ptv platten und forme lautlos mit den lippen die worte von '1959', mit dem tatsächlich die halle beschallt wird, wie unglaublich. in der kiste ist eine tadellose 'floodland'. die gebe ich ihm auch. "macht neun", sagt er.

heute das carsharingauto vom rathausparkplatz. "und omg, was für ne geschichte vom ob! die büroleiterin!" "hat das dein fangirltum abgeschwächt?" "schon. ist ja alles arg kohlesk !"

tight basic, tight basic, packs and op packs, jacken, herren schuhe/tasche, ed basic knitwear, ed basic knitwear, ed basic knitwear, h&m sport = 195,62 €

die wiese für's wohnzimmer.

abendessen mit dem kiddo. übungen im endlich auf dem boden der tatsachen ankommen.

er trägt den laptop durch das haus, das ich (noch) nicht kenne, die treppe hoch, in die nursery. dort hängt schon eine decke mit einer eule drauf über dem rand des bettchens. "and that's the mural her mom painted. isn't it amazing?" and it is. fünf wochen noch.

[nablopomo 2011/05]

murmuration.

[via kottke]

Freitag, 4. November 2011

weil mir so viel liegt an dir.



diese stimme, die so viel beinhaltet für mich, egal welche worte sie singt, die hälfte meines lebens schon. das selbstgemalte tshirt mit der ziege und den salzkrusten. busfahren in bilstein, himmelhochjauchzendzutodebetrübt. das nationalgaleriekonzert auf dem ringfest in köln. zugfahren mit meskalin. das soloalbum im sommer dazwischen, im garten meiner eltern. mixtapes mit der 4-spur-homerecording-version von 'du löscht das feuer mit benzin', mit 'polyacryl'. autofahren im dunkeln mit einwegfeuerzeugstichflamme und hoffnung im herzen. die gerippte akustikversion von 'wann kommst du vorbei'. 'baukran'. das konzert in hamburg. und das in berlin. und die yahoogruppe, die letzte ihrer art.

bei niemandem habe ich mir schon so viele worte und sätze geborgt wie bei niels frevert. keine lieder so oft in der dunkelheit gehört und momente und gefühle in ihren worten und bildern gespeichert. überhaupt, diese worte und bilder, so schief und wirr und genau. wie das leben und die liebe und alles. wir werden zusammen älter, herr frevert und ich, aber die verwirrung und die sehnsucht scheinen beidseitig zu bleiben. wenn doch bloß die sache mit dem geld nicht wäre, und das gefühl, man wäre zu alt. und das bedürfnis, herrn freverts sätze immer noch an den ziegen-tshirtbesitzer zu schicken. ich hab auf dich gewartet, was hast du mit mir gemacht? bin ich dir nicht so egal, wie du tust? deine nähe macht mich so ruhig unruhig. sätze, bei denen ich mich fühle wie zu indiana-zeiten, 1994, und so weit weg von dem realen leben, in dem ich ihn mir vorstelle, heuer. denn alles was ich an dir finde ist nichts ausser warten.

plötzlich scheinen alle niels frevert zu mögen, übrigens. tino hanekamp hat eine waschzettelode geschrieben, jan wigger ein loblied auf spon. heute, zum plattenrelease, gibt's reihenweise fb-posts aus der bekanntschaft. das ist ein wenig seltsam - wo wart ihr, all die jahre, dass ihr jetzt erst mitkriegt, wie absolut herausragend seine musik ist? - aber schön, natürlich, für niels. möge er so viele dieser herzzerreißend wunderschönen platten verkaufen wie möglich.


weihnachten, quasi.


[nablopomo 2011/04]

Donnerstag, 3. November 2011

flume.

"achtung! liege nicht verlassen während das programm läuft!" der zettel klebt an der decke über der wassermassageliege, genau auf kopfhöhe. wie kann man die liege nur verlassen, während das programm läuft? ich mache bon iver an, liebstes gymritual, und frage mich, was wohl passiert, wenn man die liege verlässt. durchbricht der massagewasserstrahl dann vielleicht den wabbelige gummibezug, weil er keinen menschlichen widerstand hat? wie oft ist das wohl schon passiert? wie viel wasser spritzt dann durch den fitnessstudiowassermassageliegeraum? dann singt justin vernon 'flume' in mein ohr, und ich denke an nichts mehr, während der wassermassagestrahl auf die krampfige stelle an meinem linken schulterblatt trifft.





[nablopomo 2011/03]

Mittwoch, 2. November 2011

oh sweet email bankruptcy.

sieben prozent meines gmail-accounts gelöscht und dann alle sechstausend mails in der inbox ausgewählt und 'mark all as read' geklickt.  überhaupt, all diese aufräumarbeiten, die ich seit monaten vor mir herschiebe. der gmail-draft-folder, den ich als bookmarksammlung missbrauche und in dem 900 sachen herumlungern, die ich irgendwann mal angucken wollte, die auszumistende sozialen netzwerke. was soll der mensch, mit dem ich bis 1988 zur schule gegangen bin/in der oberstufe gehasst habe/im studium gemocht aber aus den augen verloren habe/2007 eine affäre hatte/als seminarteilnehmer hatte heute von mir auf facebook sehen können? kopfschmerzen und selbsthass.

[nablopomo 2011/02]

Dienstag, 1. November 2011

ich steh' dazu: mein kindle ist vor allem ein trash-reading device.

suzanne collins - the hunger games
suzanne collins - catching fire
suzanne collins - mockingjay
don delillio - cosmopolis
joan didion - blue nights
jeffrey eugenides - the marriage plot
john kim - transparency
stephenie meyer - eclipse
stephenie meyer - breaking dawn
stephenie meyer - the short second life of bree tanner
stephenie meyer - midnight sun (partial draft)
barbara pachl-ebert - vier minus drei
kathryn stockett - the help
colson whitehead - zone one: a novel

[das beste an ihm: die allermeisten bücher, die ich haben wollen könnte, sind innerhalb von sekunden da; literarische one-click-sofortbefriedigung. ich lese endlich wieder so viel, so schnell, überall, so lovely. das einzige, was mir bisher fehlt, ist das ins regalstellen danach, das einordnen, das etwas anderes in die hand nehmen und neu anfangen. heute nacht 'blue nights' gelesen, heute erschienen erst, und jetzt habe ich trotz sonnenschein eine erste sad-episode. was für ein buch.]

[nablopomo 2011/1]